plus minus gleich

6. und 7. Spieltag Kegeln 1. Herren

Hallo Askanen,

im Folgenden nun die Berichte unserer Spiele 6 und 7. Am 29.10. führte uns der Spielplan zur 2. Mannschaft der SG Wählitz. Wir konnten die Bahn in den letzten Jahren bei den Spielen gegen deren erste Mannschaft kennenlernen und wussten um deren Ergiebigkeit. So bestand die Hoffnung, eventuell unseren 2. Auswärtssieg dieser Saison erzielen zu können.

Steffen Müller trat gegen Wolfram Gaudszuhn an und Wolfgang Heinrich spielte gegen Detlef Sitter. Beide gewannen ihre Duelle nach starkem Kampf jedoch nicht und mussten sich jeweils knapp geschlagen geben. Steffen mit 547:567 bei 2:2 Bahnen und Wolfgang verlor zwar die Bahnen mit 1:3 deutlicher, war beim 536:548 nur sehr knapp unterlegen. Mit ein wenig mehr Glück in der einen oder anderen Situation wäre hier mehr möglich gewesen.

Im Mitteldrittel spielte Mario Höpfner gegen Jens Böhme und Steffen Schaaf gegen die Paarung Marko Oehler/ Robert Kruselkopf. Ja, auch beim Kegeln sind Auswechslungen jederzeit möglich. Sei es aus Verletzungs-, Leistungs- oder auch taktischen Gründen. Und unsere beiden Spieler begannen das Spiel zu drehen. Mario teilte sich die Bahnen 2:2 mit Jens holte sich aber durch 521:515 mit 6 mehr erspielten Holz den Mannschaftspunkt. Steffen holte starke 3:1 Bahnen und erzielte mit 569 Holz (zu 536 Holz) den Tageshöchstwert. So stand es nach dem Mittelpaar unentschieden 2:2 und wir lagen mit 7 Holz knapp vorn.

Also kam es im letzten Paar auf Mike Schreiber (gegen Thomas Stephan) und Steffen Stroisch (gegen Bernd Coppi) an. Beide erzielten zwar tolle Ergebnisse, konnten aber leider keinen weiteren Punkt holen. Mike verlor 1:3 Bahnen und musste sich mit 534:552 geschlagen geben. Knapper ging es bei Steffen zu. Er unterlag mit nur 1 Holz 551:552 bei 1:3 Bahnen. Am Ende sieht zwar das 6:2 für Wählitz deutlich aus, jedoch bei 3270:3258 mit nur 12 Holz zu verlieren ist sehr knapp. Aber so ist das manchmal mit dem Heimvorteil, wenn in manchen Situationen das eine oder andere Holz nachfällt, oder bei den Räumern die Bilder etwas besser stehen als beim Gast. Wir lassen uns nicht entmutigen, stehen nach Spieltag 6 punktgleich mit 3 weiteren Mannschaften derzeit auf Platz 3.


Am 5.11. fand dann unser nächstes Heimspiel gegen den SV Lok Weissenfels 1950 statt. Ziel war es, dem Aufsteiger zu zeigen, wer die Heimmannschaft ist. Und so engagiert begannen wir auch mit den Paarungen Wolfgang Heinrich und Mario Höpfner gegen Rene Dietze und Tobias Hortsch. Aber so einfach wollten uns die Weissenfelser es dann doch nicht machen und wehrten sich nach Kräften. Alle 4 konnten wieder jeder 2 Bahnen für sich entscheiden und es wurde wieder nach den erzielten Holz geschaut. Wolfgang mit 552:542 und Mario mit 538:507 konnten die Punkte aber für sich buchen.

Im Mittelpaar spielten diesmal Steffen Schaaf und Mike Schreiber gegen Ronald Pauditz und Thomas Schwabe. Während Steffen seine Aufgabe souverän löste und mit 3:1 bei 513 :474 Holz wenig Mühe hatte, tat sich Mike etwas schwerer. Gerade beim Spiel in die Räumer haderte er mit zu vielen Fehlwürfen. Aber auch er setzte sich knapp mit 497:490 bei 3:1 Bahnen durch. Dadurch führten wir mit 4:0 Mannschaftspunkten und einigen Holz Vorsprung. Ziel war es nun, eine komplett weisse Weste zu bewahren.

Im letzten Paar traten Steffen Stroisch und Thomas Friebe gegen Jörg Gonell und Steffen Lukas an. Es wurden heiss umkämpfte Matches. Keiner konnte eine Bahn deutlich gewinnen. Letztendes setzte sich Steffen mit 3:1 bei 516:502 Holz durch. Thomas und Steffen Lukas trennten sich nach Bahnen 2:2. Leider für uns gewann Lukas gegen Friebe mit 518:517 und entführte einen Mannschaftspunkt nach Weissenfels. Das 7:1 brachte uns in der Tabelle auf den 2. Platz punktgleich hinter Langendorf (10:4 Punkte)

Mit sportlichem Gruß

Thomas Friebe

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