plus minus gleich

Nietleben in Wolferode mit Galavorstellung

kegeln80Halle/LSC.   Dieses Wochenende hatten erneut beide Männermannschaften vom Heiderand ihren Auftritt. Für die Zweite war es die Premiere auf der neu fertig gestellten Bahn in Ammendorf, dazu aber später mehr. Zuerst widmen wir uns, wie gewohnt, der Erstvertretung der Askanen. Diese trat ihre Reise zum heimstarken SSV 1890 Wolferode an. Allerdings hatte man nicht die schlechtesten Erinnerungen an die Bahn. Vor 2 Jahren war es uns gelungen schon einmal gelungen, die Punkte zu entführen. Es gab vor dem Spiel vom Abteilungsleiter Karl-Heinz nur einen Tipp: Versucht bloß nicht, Bahn 1 links zu spielen. Jeder, der mal in Wolferode zu Gast war, versteht sicher, was damit gemeint war. Nun aber zu den einzelnen Durchgängen und einem phantastischen Kegelnachmittag.



Kenny Grohs 914 : 987 Steffen Schaaf
Veit Stabenow 817 : 943 Andreas Kaempfert

Gleich zu Beginn war richtig Action auf der Bahn. Vor allem Steffen war völlig entfesselt. Nach den ersten 100 Wurf hatte er die Wahnsinnszahl von 517 Kegel (339 Volle/178 Räumer) auf der Anzeigetafel. Da staunten auch die Hausherren nicht schlecht. Auf den beiden anderen Bahnen kamen noch mal starke 470 Kegel dazu. Andy spielte konstant gut und konnte durch eine 265er Schlussbahn ebenfalls die 900 weit überspielen. Bei den Hausherren hatte vor allem Veit Stabenow nicht seinen besten Tag. Ein Vorsprung von 199 Holz nach dem ersten Paar ist schon eine klare Kampfansage.

Karl-Heinz Hebner 963 : 934 Thomas Friebe
Carsten Heydrich 858 : 917 Steffen Stroisch

Im Mittelpaar startete Wolferodes Karl-Heinz Hebner, der schon des Öfteren die 1000 knacken konnte. Thomas konnte zu Beginn nicht ganz mit ihm mithalten, aber die 494 Kegel auf den Schlussbahnen hielten den Rückstand überschaubar. Steffen hatte den Mannschaftskapitän der Wolferöder, Carsten Heydrich, dank einer konstant guten Vorstellung stets gut im Griff. Am Ende konnte das Hammelpaar unseren Vorsprung sogar auf 229 Holz vergrößern.

Fred-Uwe Ebert 870 : 944 Mike Schreiber
Martin Hahnemann 996 : 904 Steffen Müller

Mike begann mit 444 Kegel doch recht verhalten, drehte aber dann auf und spielte auf den beiden Schlussbahnen ganz starke 500 Kegel. Steffen hatte es mit dem zweiten Tausender-Kandidaten auf Wolferöder Seite zu tun. Martin Hahnemann verpasste dieses Ziel aber denkbar knapp um 4 Kegel. Steffen konnte trotz eher mäßigen Räumern (281) auch als letzter Askane die 900er Marke überspielen.

Am Ende überzeugte die gesamte Mannschaft mit einem fabelhaften Gesamtergebnis von 5629 Kegel und stellte die Hausherren mit 5418 Kegel in den Schatten. Am Ende konnte auch Karl-Heinz mehr als zufrieden sein, da alle Spieler sich an seinen Tipp gehalten haben. Am 09.11.13 geht es zur SG Wählitz, vielleicht können wir ja etwas von dem Schwung mitnehmen und auch dort eine Überraschung landen.

Die Zweitvertretung konnte endlich wieder auf der Bahn in Ammendorf starten. Zu Gast war die WSG Halle-Süd, die ebenfalls die Heimspiele in Ammendorf austrägt. Trotzdem ist die Bahn für beide Mannschaften, 3 Wochen nach Wiedereröffnung, noch fremd. Deshalb war es auch schwierig, vorher eine Prognose abzugeben. Aber natürlich wollten wir unsere weiße Weste bewahren.

Manfred Schubert 417 : 434 Jürgen Tschitschke
Max Würkner 426 : 399 Holger Heimbach

Manfred bot sich lange Zeit ein Kopf an Kopf rennen mit Jürgen Tschitschke. Am Ende musste er diesen, trotz einer guten Vorstellung, etwas davonziehen lassen. Aus der ersten Männermannschaft bekamen wir Unterstützung von Max. Er konnte vor allem in die Vollen (301) überzeugen und hatte den Gegner stets im Griff. Einen knappen Vorsprung von 10 Holz konnten sie an das Mittelpaar übergeben.

Lars Schreiber 390 : 397 Thomas Karitzl
Hans-Jürgen Mai 437 : 386 Reinhold Harbich

Mannschaftskapitän Lars hatte mit der neuen Bahn noch so seine Schwierigkeiten. Weder die Vollen, noch die Räumer klappten so wirklich. Viel besser gelang es Hans-Jürgen, der mit den erspielten 437 Kegel den Mannschaftsbestwert beitrug. Die WSG passte sich eher dem Niveau von Lars an. Dadurch konnten wir den Vorsprung auf 54 Holz vergrößern.

Martin Böge 421 : 376 Uwe André
Wolfgang Heinrich 414 : 462 Hans-Jürgen Frommann

Martin zeigte erneut seine ansteigende Form und ließ dem Gegner keine Chance. Dies war aber auch nötig, da es Wolfgang mit einen super aufgelegten Hans-Jürgen Frommann zu tun hatte. Dieser zeigte, was auf der neuen Bahn alles möglich ist und hatte dabei noch einige Reserven.

Am Ende konnten wir mit einem starken Gesamtergebnis von 2505 Kegel zu ebenfalls sehr guten 2454 Kegel das Spiel für uns entscheiden. Dadurch bleiben wir auch nach dem 3. Spiel verlustpunktfrei und hoffen, dies auch nach dem nächsten Spieltag am 09.11.13 bei der HTB zu sein.

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