plus minus gleich

Nietlebens Zweitvertretung sichert sich vorzeitig den Meistertitel

kegeln80Halle/LSC.  In der Kreisoberliga Halle sind die Askanen seit Saisonbeginn das Maß der Dinge. 3 Spieltage vor Abschluss der Saison stehen wir ungeschlagen auf Platz Eins. Einzig der VfB Lettin hatte noch die theoretische Chance, uns den Meistertitel streitig zu machen. Da die direkten Duelle an die Nietlebener gingen, benötigten wir noch einen Sieg aus den verbleibenden 3 Spielen, um den Aufstieg zu sichern. Die erste Chance dazu gab es nun gegen die BSG Habämfa. Gleich zu Beginn konnten die Weichen auf Sieg gestellt werden. Manfred hatte wenig Glück in die Räumer, konnte sich aber trotzdem auf ein 400er Ergebnis retten. Thomas, unsere Leihgabe aus der Ersten, zeigte, wie man die Ammendorfer Bahn spielen muss. 300 Volle und 142 Räumer sind schon eine ganz starke Vorstellung. Beide Starter der BSG Habämfa mussten hier schon deutlich Rückstand (113 Holz) hinnehmen und es sah nach einen deutlichen Sieg für uns aus.

Manfred Schubert 400 : 363 Ralph Altmann
Thomas Friebe 442 : 366 Werner Thiersch

Hans-Jürgen Mai 397 : 395 Frank Morche
Andreas Menzel 342 : 389 Wolfgang Töpfer

Hans-Jürgen startete mit einer 228er Bahn ganz stark, was allerdings auf der zweiten Bahn folgte war unterirdisch. Dies nutze sein Gegner aus und fand wieder den Anschluss. Andreas, den wir langsam an den Wettkampfbetrieb heranführen wollen, startete mit einer 159er Bahn sehr nervös. Auf der zweiten Bahn zeigte er aber annähernd, dass er durchaus mithalten kann. Die BSG Habämfa nutzte die Schwächephase und verkürzte den Rückstand auf 68 Holz.

Max Würkner 392 : 404 Peter Kubiak
Steffen Stroisch 420 : 434 Raik Schreiber

Im Schlusspaar setzte unser Gegner auf seine konstantesten Spieler. Bei uns sollten Max und Steffen den Sieg über die Ziellinie bringen. Allerdings hatte Max ungewöhnliche Schwierigkeiten, welche der Gegner zum Glück nicht zu sehr ausnutzen konnte. Steffen hatte mir Raik Schreiber den härtesten Brocken der Gäste als direkten Gegenspieler. Auf der ersten Bahn spielten Beide fast identisch stark, auf der zweiten Bahn konnte Steffen den starken Vollen (161) von Raik nicht folgen. In die Räumer blieb er aber dran und ließ den Rückstand nicht größer werden.

Am Ende reichte der Vorsprung zu einem dann doch knappen Sieg mit 2393 zu 2351. Somit konnten wir gleich den ersten von drei Matchballen zum Staffelsieg nutzen. Es steht fest, die zweite Mannschaft wird in der nächsten Saison in der Landesklasse spielen. Bis dahin stehen aber noch 2 Spiele in der Kreisoberliga an. Ziele gibt es noch genug für uns. Wir wollen versuchen, ohne Niederlage die Saison zu beenden und eventuell können wir ja auch noch den Bahnrekord knacken.

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