plus minus gleich

Nietleben startet mit einer Niederlage in die Rückrunde

kegeln80Halle/LSC.  Zu Beginn der Rückrunde reisten die Askanen zum KV Empor Merseburg 1952. Es ist zwar schon eine Weile her, dass wir das letzte Mal im Kegelparadies in Merseburg gespielt haben, hatten die Bahn aber als recht ergiebig und neutral in Erinnerung. Mit dem Rückenwind des Derby-Sieges vom letzten Spieltag, wäre ein Auswärtssieg durchaus im Bereich des Möglichen. Aber wie so oft, ist zwischen Theorie und Praxis doch ein gewaltiger Unterschied.


Axel Koch 812 : 839 Thomas Friebe
Stefan Güttel 838 : 754 Max Würkner

Thomas begann auf die ersten hundert Wurf (452 Kegel) furios und hatte seinem direkten Gegner 50 Holz abgenommen. Auch Max war zu der Zeit 9 Holz vor seinem direkten Gegenspieler. Es lief eigentlich alles super für uns, zumindest bis hier hin. Denn bereits auf der 3. Bahn drehte sich das Blatt. Max verlor total den Faden, was der Gegner gnadenlos ausnutzte. Mit 160 zu 232 verlor er alleine 72 Holz auf 50 Wurf. Auch Thomas konnte keine Akzente mehr setzen, so dass Merseburg innerhalb von 100 Wurf den Rückstand in eine 57 Holz Führung drehen konnte.

Roland Ulrich 843 : 819 Mike Schreiber
Michael Martin 800 : 799 Mario Höpfner

Mike zeigte zwar die stärksten Vollen (589) unserer Mannschaft, dafür waren die Räumer mit 21 Fehlwürfen unter aller Kanone. Damit machte er seinen Gegner immer wieder stark und verlor am Ende weitere Holz. Mario hatte sich viel vorgenommen, nachdem es in der Vorwoche und beim Training so gut klappte. Leider lief aber so gar nichts zusammen und mit unterirdischen 799 Kegel beendete er sein Spiel. Nun waren wir bereits 82 Holz zurück.

Lutz Föhl 895 : 856 Steffen Schaaf
Stephan Krug 870 : 831 Steffen Müller

Zum Schluss sollten unsere Steffens das Ruder noch rum reißen. Allerdings zeigten die Merseburger starke Nerven und ließen zu keiner Zeit auch nur die kleinste Hoffnung auf eine Wende aufkeimen. Im Gegenteil, Stephan Krug und Lutz Föhl zeigten, was auf den Bahnen eigentlich möglich ist. Steffen und Steffen konnten da nicht mithalten, obwohl sie ganz ordentliche Ergebnisse erzielten.

Am Ende stand eine deutliche Niederlage mit 5058 zu 4898. So ein schlechtes Auswärtsergebnis haben wir schon lange nicht mehr gespielt. Die Schuld brauchen wir auch nicht bei der Bahn suchen, hier wäre durchaus mehr drin gewesen. Es war einfach von vorne bis hinten der Wurm drin. Am 11.01.14 kommt der Tabellenführer aus Kayna zu Gast.

Auf der Erfolgsspur ist weiterhin unsere Zweitvertretung. Zu Gast waren wir beim TSV Schwarz-Weiß Zscherben, also ein ganz besonderes Spiel. Waren die Zscherbener Läufe doch in der letzten Saison übergangsweise auch unsere Heimbahnen. Die Zielstellung war klar, auch im siebenten Spiel wollten wir die weiße Weste behalten.

Gerald Haring 429 : 376 Hans-Jürgen Mai
Wolfgang Scholz 409 : 413 Lars Schreiber

Hans-Jürgen quälte sich im wahrsten Sinne des Wortes durch sein Spiel. Stark grippegeschwächt hatte er, vor allem in die Räumer, große Probleme. Zscherbens Gerald Haring nutzte die Schwächephase durch ein sehr gutes Spiel aus. Auch bei Lars sah es anfänglich so aus, dass wir noch weiter ins Hintertreffen geraten. Mit einer starken zweiten Bahn konnte er seinen Kontrahenten aber wieder einfangen. So dass der Rückstand mit 49 Holz noch im Bereich des lösbaren war.

Walter Mückenheim 406 : 457 Steffen Stroisch
Thomas Schellenberg 343 : 375 Martin Böge

Steffen legte los wie die Feuerwehr. Mit einer 240er Startbahn hatte er den Rückstand schon fast neutralisiert. Auch die Vollen auf der zweiten Bahn klappten noch super, in die Räumer war dann etwas die Luft raus. Das Gesamtergebnis von 457 Kegel ist aber große Klasse. Martin verpasste die erste Bahn völlig, konnte dann aber die schwächen des Gegners ausnutzen. Mit dem Gesamtergebnis war er zwar nicht zufrieden, brachte uns aber mit 34 Holz in Front.

Bernd Hirschfeld 397 : 422 Manfred Schubert
Fred Schulze 402 : 428 Wolfgang Heinrich

Manfreds Gegenspieler konnte nur in die Vollen mithalten. Bei den Räumern zeigte Manfred seine ganze Erfahrung und setzte sich immer weiter ab. Wolfgang passte sich nahtlos dem starken Spiel von Manfred an und ließ die letzten Hoffnungen von Zscherben zerplatzen.

Am Ende stand mit 2386 zu 2471 der 7. Sieg im 7. Spiel für die Askanen. Mit diesem Erfolgserlebnis geht es in das Spieljahr 2014. Bereits am 05.01.14 geht es gegen die WSG Halle-Süd weiter. Bis dahin wünschen wir allen Keglern und Angehörigen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch ins neue Jahr.

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