plus minus gleich

Sieg im Auswärtskrimi

kegeln80Am vorletzten Spieltag der Landesliga Süd mussten wir zum SV Eintracht Bad Dürrenberg. Ein Sieg gegen den Tabellenletzten war Pflicht, um unsere Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Allerdings zeigte sich die Heimmannschaft in den letzten Spielen gefestigt und konnte frei aufspielen, der Druck lag eindeutig bei uns. Bereits im ersten Paar schenkten sich die Spieler nichts und waren ständig auf Augenhöhe. Hans-Jürgen Mai (843 Kegel) und Steffen Müller (853) konnten durch konstante Ergebnisse einen minimalen Vorsprung von 11 Kegeln für die Askanen herausspielen. Im Mittelpaar fand Andreas Kaempfert (831) nicht zu gewohnter Stärke, sein Mitspieler Mario Höpfner (899) hingegen machte seine Sache richtig gut.

Dürrenberg war in dieser Paarung ausgeglichener und führte nun seinerseits mit 11 Kegeln. Für Spannung in der Schlusspaarung war somit gesorgt, wer konnte seine Nerven besser zusammenhalten oder wer hat das glücklichere Händchen? Langsam aber stetig konnten Mike Schreiber (883) und Thomas Friebe (889) durch ein starkes Spiel den Rückstand verkürzen und schafften die erhoffte Wende. Mit einen hauchdünnen 12 Holz Vorsprung marschierten die Askanen über die Ziellinie. Dürrenberg hat sich zu keiner Zeit wie ein Absteiger präsentiert und hätte mit so einer Heimleistung sicher das ein oder andere Spiel mehr gewonnen. Nun kommt es am nächsten Samstag zu einigen richtig heißen Spielen, Abstieg und Aufstieg werden dann im Fernduell entschieden. Wir müssen unser Heimspiel gegen den momentanen Tabellenersten Granschütz gewinnen, um den Abstieg überhaupt entgehen zu können. Gleichzeitig müsste Schafstädt gegen den momentanen Zweiten, Eisleben, das Heimspiel verlieren oder Hohenmölsen muss in Bad Dürrenberg verlieren. Dies liegt aber nicht in unserer Hand, wir müssen unsere Hausaufgaben machen und werden dann sehen, was auf den anderen Bahnen passiert ist.

Die zweite Männermannschaft hatte am 17. Spieltag den SV Fortuna Brücken zu Gast. Da wir am letzten Spieltag frei haben, sollte hier ein Sieg her, um den Klassenerhalt in trockene Tücher zu bringen. Leider konnten wir nicht in der gewohnten Formation starten, ließen uns dadurch aber nicht vom Vorhaben Sieg abbringen. Zu Beginn gelang Manfred Schubert nur wenig und er musste sich mit 794 Kegel begnügen, sein Mitspieler Martin Böge (871) konnte aber endlich seine guten Trainingsleistung bestätigen. Brücken hatte mit unseren Bahnen etwas mehr Schwierigkeiten und wir konnten uns mit 51 Kegel absetzen. Im Mitteldurchgang zeigte Wolfgang Heinrich (893) erneut eine starke Leistung. Jürgen Walther (804) zeigte mit seiner Leistung, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Vom Vorsprung waren noch 48 Kegel für das Schlusspaar vorhanden. Lars Schreiber (836) und Max Würkner (824) spielten Ihre Würfe konstant herunter und ließen Brücken keine Chance auf eine Aufholjagd. Am Ende war der Sieg mit 5022 zu 4930 völlig verdient und der Klassenerhalt gesichert. Allerdings ist dies immer noch von der ersten Mannschaft abhängig. Nur wenn diese noch den Klassenerhalt erreicht, wird man mit der Zweitvertretung in der Landesklasse Süd-West bleiben.

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