plus minus gleich

Erneuter Rückschlag für Askanen

kegeln80Am Sonntag kam der Tabellenführer der Landesliga Süd aus Teutschenthal nach Halle. Nach der dürftigen Vorstellung in der Vorwoche, wollten wir eigentlich Wiedergutmachung betreiben. Aber es kommt meist anders, als man denkt. Im ersten Paar konnte Hans-Jürgen Mai trotz 863 Kegeln sein eigentliches Leistungsvermögen nicht ganz abrufen. Auch Steffen Müller (826) blieb weit unter seinen Möglichkeiten. Teutschenthal nutzte dies clever und erspielte sich einen Vorsprung von 43 Kegeln. Im Mittelpaar wurde es leider nicht besser. War die erste Bahn doch noch relativ ausgeglichen, wurde Teutschenthal ab Bahn 2 stärker. Lars Schreiber hatte mit den Räumern seine Probleme und hatte trotz 306 Vollen nur 408 Gesamtholz an der Anzeige stehen. Der Mannschaftskapitän entschied sich zur Auswechslung, leider konnte der einspringende Mario Höpfner nicht die erhoffte Wende bringen.

Zusammen mussten sich beide mit mehr als dürftigen 793 Kegeln begnügen. Wolfgang Heinrich (820) begann stark, ließ aber rapide nach. Der Rückstand vergrößerte sich gegen konstant gute Teutschenthaler auf 142 Kegel. Bereits jetzt war wieder klar, dass wir zu Hause einfach zu unkonstant sind, um einen wirklichen Heimvorteil auszunutzen. Das Schlusspaar mit Steffen Stroisch (852) und Mike Schreiber (887) spielte ordentlich, konnte aber locker aufspielende Gäste nicht mehr gefährden. Mit einen Gesamtergebnis von 5041 zu starken 5239 war die Niederlage ebenso deutlich, wie auch verdient. Mit über 200 weniger Räumern kann man kein Spiel gewinnen. Nun wird die Luft langsam dünn im Abstiegskampf und es müssen unbedingt am 12.02.12 gegen Osterfeld wieder Punkte her.

Auch die 2. Mannschaft musste eine Heimniederlage gegen Gerbstedt einstecken. Passend zur momentanen Formkrise musste krankheitsbedingt auch noch einer der besten Spieler, Mannschaftskapitän Thomas Friebe,  kurzfristig auf den Start verzichten.  Zu Beginn machten Steffen Schaaf (849) und Martin Böge (855) ihre Sache ganz ordentlich, mussten aber 39 Kegel Rückstand zulassen. Im Mittelpaar sollte sich das Blatt aber noch deutlicher gegen uns wenden. Weder Jürgen Walther (797), noch Michael Milas (768) konnten wirklich überzeugen. Solche Ergebnisse werden auch in der Landesklasse Süd-West sofort bestraft und Gerbstedt zog mit 122 Kegeln davon. Unser Schlusspaar mit Youngstar Max Würkner (831) und Mario Höpfner (889) zeigten zwar noch mal ordentliche Leistungen, konnten aber den Rückstand nicht verkürzen. Hier ist die Niederlage mit 4989 zu 5111 ebenfalls verdient. Man hat zwar noch immer die reele Chance, die Klasse zu halten, dazu muss aber auch die 1. Männermannschaft noch den Klassenerhalt erreichen, sonst droht der Zwangsabstieg. Zum nächsten Spieltag am 11.02.12 kommen die Sportfreunde aus Beuna, auch hier gibt es nur ein Ziel für uns, 2 Punkte.

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