plus minus gleich

Verletzungssorgen der Kegler halten an

kegeln80Am 15. Spieltag besserte sich die Verletztensituation bei den Keglern des NSV nicht zum positiven. Mit 3 Verletzten mussten wir erneut zusehen, dass beide Männermannschaften wenigstens 6 Spieler aufstellen konnten. Zum Glück ist unsere 1. Männermannschaft weit weg von der Abstiegszone, dadurch konnten wir uns voll auf den Klassenerhalt der 2. Mannschaft konzentrieren und die bestmögliche Aufstellung zusammenstellen. Für die 1. Mannschaft ging es zur BuSG Aufbau Eisleben. Auf der sehr schönen Anlage hat man schon öfters gastiert und war auch einige Male nah am Sieg. Im Starterpaar legte Geburtstagskind Steffen Schaaf mit einer 252 Bahn los wie die Feuerwehr. Leider konnte er dieses Niveau nicht halten und verpasste die 900 er Marke mit 896 Holz denkbar knapp. l.s.

Hans-Jürgen Mai verletzte sich am Knie, auf Grund der dünnen Personaldecke hatten wir keinen Ersatzspieler zur Verfügung und Hans-Jürgen musste sich durchquälen und kam dadurch leider nur auf 838 Kegel. Die Eislebener nutzten dies zu Ihren Gunsten und erspielten sich einen Vorsprung von 71 Kegeln. Im Mittelpaar kam Jungkegler Max Würkner (785) zum Einsatz, kam er in die Vollen noch sehr gut zurecht, zeigten die Räumer dann doch die fehlende Erfahrenheit. Mike Schreiber zeigte, was eigentlich auf den Bahnen möglich ist. Mit einen ausgeglichen starken Spiel in die Vollen und Abräumern brachte er den Tagesbestwert von 943 Kegeln zu Fall. Dadurch konnte der Rückstand auf 62 Kegel verkürzt werden. Im Schlusspaar kam Martin Böge zu seinen Debüt in der 1. Mannschaft. In die Vollen hielt er mühelos mit dem Gegner mit, in die Abräumer fand er aber leider nicht zu seinen Spiel, so dass die Anzeige bei 829 Kegeln stehen blieb. Steffen Stroisch (863) spielte die ersten 3 Bahnen sehr konstant, brachte sich aber durch eine schwächere Schlussbahn um ein besseres Gesamtergebnis. Eislebens Schlussstarter spulten Ihre Kugeln runter und ließen keinen Zweifel zu, das sie das Spiel noch aus der Hand geben würden. Am Ende stand eine Niederlage mit 122 Kegeln bei einen Gesamtergebnis von 5276 Holz zu 5154 Holz. Das Resümee des Spieles, Eisleben wäre heute schlagbar gewesen, aber unser Verletzungspech verhinderte uns eine wirkliche Chance. Ein Blick auf die aktuelle Tabelle der Landesliga Süd verrät, das bei 3 ausstehenden Spielen und 8 Punkten Vorsprung vor den Abstiegsrängen der Klassenerhalt bereits erreicht ist. Nichts desto Trotz wird am nächsten Wochenende beim Heimspiel gegen den SV Rot-Weiß Großörner voll auf Sieg gespielt.

Die 2. Mannschaft hatte die die Zweitvertretung von Wolferode zu Gast. Ein Sieg war Pflicht, um einen gute Ausgangssituation im Abstiegskampf zu erreichen. Bereits im ersten Paar wurden hierfür die Weichen gestellt. Mannschaftskapitän Thomas Friebe zeigte mit 860 Kegeln ein ordentliches Ergebnis, wobei er mit 16 Fehlwürfen auch was für die Mannschaftskasse tat. Dietmar Wickidal hatte seine Fußverletzung weitestgehend auskuriert und konnte mit dem Tagesbestwert von 899 Kegeln überzeugen. Wolferode konnte dabei nicht Schritt halten und verlor 96 Holz. Im Mittelpaar haderte Steffen Müller mit seiner ungeliebten Heimbahn. Dank 45 Räumern auf den letzten 10 Wurf konnte er wenigstens noch die 800 erreichen. Sein Partner war unser Senior Jürgen Walther, der seine Aufgabe mit 822 Kegeln ordentlich löste. Die Gäste taten sich erneut schwer und unser Vorsprung sprang auf beruhigende 179 Kegel. Das Schlusspaar konnte also völlig befreit aufspielen, dies schien aber eher zu bremsen, als zu motivieren. Wolfgang Heinrich konnte mit 830 Holz noch halbwegs überzeugen, Lars Schreiber kam aber auf enttäuschende 807 Kegel. Wolferode konnte aber diese Schwäche nicht wirklich ausnutzen und konnte den Rückstand nur minimal auf 154 Kegel (5018 zu 4864) verkürzen. Als Fazit kann man sagen, 2 starke Anfangsstarter sicherten frühzeitig die 2 Punkte. Die Tabelle der Landesklasse Südwest zeigt, dass bei den verbleibenden 3 Spieltagen von 10 Mannschaften noch 7 um den Klassenerhalt kämpfen. Eine wichtige Vorentscheidung für uns kann am nächsten Sonntag in Gerbstedt fallen.

Unsere Senioren hatten in der Landesklasse Süd eine deutliche Niederlage mit 1942 zu 1776 bei der Post- und Telekom-SV Halle zu verdauen. Konnte Günther Popél zu Beginn noch mit 461 Kegeln ordentlich mithalten, enttäuschte Dr. Horst Vietmeyer als 2. Starter mit nur 392 Kegeln. Manfred Schubert erzielte 469 Kegel, konnte aber den Rückstand von mittlerweile über 100 Holz nicht verringern. Schlussstarter Jürgen Walther (454) hatte ebenfalls mit den Tücken der Bahn zu kämpfen und die Niederlage war durch die schwache Vorstellung unserer Starter völlig verdient. Am letzten Spieltag konnte man als bisher einzige Mannschaft dem Tabellenführer, der SG Halle HTB, die ersten Punkte abnehmen. Dabei sah es am Anfang nicht danach aus, Günther Popél kam auf enttäuschende 439 Kegel, Manfred Schubert konnte seinen Gegner mit guten 472 Kegel einige Kegel abnehmen. Mit 28 Kegeln Rückstand gingen die 2 Schlussstarter auf die Bahn. Dr. Horst Vietmeyer  konnte mit 487 Kegeln überzeugen, Mannschaftskapitän Jürgen Walther zeigte mit 563 Kegeln eine Spitzenleistung auf der Heimbahn und nahm seinen direkten Gegner 152 Kegel ab. Die Sportfreunde von HTB hatten hier nichts entgegen zu setzen und der Sieg mit 1961 zu 1796 stand fest. Bei noch 3 ausstehenden Spielen und 6 Punkten vor den Abstiegsrängen sollte auch hier der Klassenerhalt relativ sicher sein.

Wir möchten die Möglichkeit nutzen und den Mannen vom KV Concordia Halle zum Auswärtssieg in Granschütz gratulieren. Ein wichtiger Schritt für Euch in Richtung Klassenerhalt, wir drücken Euch die Daumen, Ihr schafft das.

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