plus minus gleich

Kegler mit rabenschwarzen Wochenende

kegeln80Für die NSV Kegler stand am Wochenende der 16. Spieltag auf dem Programm. Wie schon die letzten 2 Spieltage, musste wieder mächtig jongliert werden, um alle Mannschaften vollständig antreten zu lassen. Den Anfang machte die 1. Männermannschaft beim fälligen Heimspiel gegen die auswärtsstarken Kegler vom SV Rot-Weiß Großörner. Diese hatten sich sicher einiges vorgenommen, da wir im Hinspiel die Punkte mit nach Halle nehmen konnten. Hans-Jürgen Mai bewies erneut, dass er sich auf den Bahnen in Ammendorf wohl fühlt und spielte starke 920 Kegel. Die Gegner hatten aber mit Lutz Matthäus das richtige Gegenmittel parat, dieser spielte ganz groß auf und verwies Hans-Jürgen mit 952 Kegeln in die Schranken. Für den 2.Startplatz griffen wir auf unsere Seniorenmannschaft zurück und so kam Dr. Horst Vietmeyer zu seinen ersten Saisoneinsatz in der Ersten. l.s.

Er mühte sich redlich, hatte aber in die Vollen (557) nicht das Glück des Tüchtigen. Durch ein ordentliches Räumerspiel konnte er gute 804 Kegel erreichen. Der Gegner nutzte auch diese Chance, um weitere Kegel in Führung zu gehen. Heiko Krause spielte sehr gute 892 Kegel und der Rückstand war mit 120 Holz schon mehr als deutlich. Im Mitteldurchgang schickten wir Wolfgang Heinrich und Max Würkner ins Rennen. Wolfgang spielte starke Volle, leider klappten die Räumer nicht ganz so gut, insgesamt kamen ordentliche 846 Kegel zusammen, Max war sichtlich nervös bei seinen erst 3. Auftritt und kam auf nur 776 Kegel. Großörner kam auf 827 und 860, dadurch vergrößerte sich der Rückstand auf 185 Kegel.  Für unser Schlusspaar konnte nur Ergebniskosmetik das Ziel sein. Steffen Stroisch lieferte sich ein Kopf an Kopf Rennen mit seinen Gegner und entschied dies mit 862 zu 859 zu seinen Gunsten. Mike Schreiber bewies ebenfalls Moral und zeigte mit 902 Kegeln (dabei starke 324 Räumer) dass die Askanen das Kegeln nicht völlig verlernt haben. Dadurch konnte der Rückstand noch auf 73 Kegel verringert werden, verhinderte aber die verdiente Niederlage mit 5110 Holz zu 5183 Kegel für Großörner nicht. Zum vorletzten Spieltag am 26.03. geht es für die 1. nach Hohenmölsen, hier werden wir versuchen, auch mal wieder ein positives Ergebnis zu erreichen.

Die 2. Mannschaft hatte heute ein wichtiges Auswärtsspiel beim KSV Gerbstedt. Beide Mannschaften könnten die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gut gebrauchen. Für viele von uns war die Bahn noch Neuland, wer aber schon mal dort gespielt hat, weiß das der Kegelschlag recht schwer ist. Steffen Schaaf kam damit ganz gut zurecht und kam trotz ungewöhnlichen 16 Fehlwürfen auf gute 822 Kegel. Dietmar Wickidal war die ersten beiden Bahnen mehr mit Fluchen, als mit Kegeln beschäftigt, beruhigte sich aber dann und kam noch auf ebenfalls gute 815 Kegel. Nur 26 Kegel Rückstand ließen uns weiterhin hoffen. Im Mittelpaar gelang die kurzzeitige Führung, allerdings konnte Gerbstedt dann auf einer Bahn 80 Kegel wieder zurückholen. Steffen Müller konnte mit 806 Holz überzeugen, Mannschaftskapitän Thomas Friebe tat sich schwer und kam auf nur 776 Kegel. Der Rückstand hatte sich auf 54 Kegel vergrößert. Mario Höpfner und Lars Schreiber verschliefen die ersten beiden Bahnen und Gerbstedt zog auf über 100 Holz davon. Erst jetzt war ein kurzes Aufbäumen zu sehen, dieses brachte aber Gerbstedt nicht mehr unter Druck. Mario und Lars beendeten ihre Serie jeweils mit 793 Kegeln, Gerbstedt brachte den Sieg mit 4887 Holz zu 4803 Holz sicher nach Hause und befreite sich damit aus der Abstiegszone. Für uns heißt es jetzt für das Heimspiel am 26.03. schon „Zum Siegen verdammt“, sonst wird die Luft nach unten mächtig knapp.

Auch unser Senioren haben wenig Glück gehabt beim Heimspiel gegen den SV Union Halle. Dieter Fantasny begann mit guten 503 Kegeln, auch Günter Popéls 477 konnten sich sehen lassen. Mit einen knappen Rückstand von 6 Kegeln gingen die Schlussstarter auf die Bahn. Leider gelang Manfred Schubert nicht wirklich viel und er musste sich mit 450 Kegeln zufrieden geben, Jürgen Walther (492) hatte mit Wolfgang Bornhake (514) den Tagesbesten gegen sich. Somit war eine knappe Niederlage mit 1922 zu 1947 auch hier besiegelt.

Alles in allen ein dürftiges Spielwochenende für die Kegler, jetzt heißt es abhaken und für die letzten 2 Spieltage noch mal auf Angriff spielen.

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