plus minus gleich

Kegler mit 4 von 6 möglichen Punkten

kegeln80Der 13. Spieltag stand für die Kegler des NSV Askania 09 unter keinen guten Stern. Bereits im Laufe der Woche war klar, dass 2 eigentlich sogar 3 Spieler verletzungsbedingt fehlen. Auf Grund der dünnen Personaldecke mussten wir hier zusehen, trotzdem 2 schlagkräftige Männermannschaften zusammen zu stellen. Für die Erste ging es ins Kegelparadies Merseburg, zu der sympathischen Truppe des KV Empor Merseburg. Hier war noch eine kleine Rechnung offen, beim Hinspiel erwischten Sie uns auf den falschen Fuss und konnten die Punkte aus Halle entführen. Zu Beginn kam unser gewohntes Starterpaar zum Zug, wobei der sonst so auswärtsstarke Steffen Schaaf (845) nicht in sein gewohnt sicheres Spiel fand. Andreas Kaempfert zeigte erneut, das seine Leistungskurve momentan steil nach oben zeigt. l.s.

Mit 906 Holz erzielte er den Mannschaftsbestwert, Merseburg hielt mit dem Tagesbesten Lutz Föhl (946) dagegen. Da aber Empor´s zweiter Starter (814) auch nicht den besten Tag erwischte und zusätzlich noch mit vereiterten Zahn spielen musste, war der Rückstand mit 9 Holz verschwindend gering. Im „Hammelpaar“ gingen Hans-Jürgen Mai (880) und Mike Schreiber (887) konzentriert ans Werk und zeigten sehr gute Leistungen. Bei Merseburg konnte nur 1 Starter (876) mithalten, nach 120 Wurf mussten die Merseburger ihren 4. Spieler auswechseln, da dieser nur in die Vollen mithalten konnte und in die Räumer Holz um Holz verlor. Zusammen erreichten beide 795 Kegel, dadurch konnten wir ein Plus von 87 auf unserer Seite verbuchen. Der Vorsprung sollte nun von unseren Schlussstartern Steffen Stroisch und Lars Schreiber über die Ziellinie gebracht werden. Während Steffen (838) sich nicht ganz mit der Bahn anfreunden konnte, klappte dies bei Lars (882) ganz gut. Merseburg (846 und 894) konnte nicht den nötigen Druck aufbauen, um den Auswärtssieg noch mal in Gefahr zu bringen. Die Revanche ist geglückt und wir gewinnen mit 5238 zu 5171, wobei wir das Spiel durch eine gute Räumerleistung (1660 zu 1574) für uns entscheiden konnten. Somit haben wir Tabellenplatz 2 gesichert und sind bereit für das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer vom SKC Buna-Schkopau am nächsten Samstag, 9 Uhr, auf der Bahn in Ammendorf.

Unsere Zweite bekam die verletzungsbedingten Ausfälle am meisten zu spüren. Im Heimspiel gegen Hettstedt waren vor Beginn noch 2 Positionen unklar, Dietmar Wickidal hatte noch mit seiner Verletzung zu kämpfen und Wolfgang Heinrich kam erst an diesen Tag aus dem Urlaub zurück und wusste nicht, ob er es rechtzeitig schafft. Im Starterpaar musste unser neuestes Mitglied, Max Würkner, zeigen, was er bisher gelernt hat. Mit 783 Kegeln zeigte er eine sehr gute Leistung für seine kurze Kegellaufbahn. Dietmar versuchte die Mannschaft trotz Verletzung zu unterstützen, aber nach 100 Wurf ging es nicht mehr und unser Senior Jürgen Walther musste für Ihn einspringen. Mit 804 Holz hat es leider nur zu einen mäßigen Gesamtergebnis gereicht und die Askanen waren mit 67 Kegeln im Rückstand. Im Mittelpaar konnte Mannschaftskapitän Thomas Friebe (883) überzeugen, leider gelang die Martin Böge mit 813 Holz nicht ganz. Der Rückstand wuchs auf 83 Punkte, nicht unmöglich, aber doch ein hartes Stück Arbeit. Zum Glück schaffte es Urlauber Wolfgang Heinrich pünktlich und erspielte gute 864 Kegel, Steffen Müller (822) fand diesmal auch nicht richtig ins Spiel. Die Hettstedter konnten nicht mehr in Gefahr gebracht werden und die Niederlage mit 4969 zu 5008 stand fest. Am nächsten Wochenende geht es zum Auswärtsspiel nach Stedten, hier sieht die Personalsituation nicht besser aus, nichts desto trotz fahren wir nicht hin, um die Punkte herzuschenken.

Unsere Senioren hatten am Samstag die Mannen vom SV Germania Schafstädt II zu Gast. Zu Beginn reichte es bei Dr. Horst Vietmeyer für nur 453 Kegel, Manfred Schubert hingegen konnte die magische 500 er Marke mit 502 überspielen. Mit 19 Holz Plus gingen unsere Schlussstarter ins Rennen. Günter Popél konnte seine Trainingsleistung leider nicht bestätigen und landete bei dürftigen 448 Kegeln. Kapitän Jürgen Walther sicherte aber mit sehr guten 508 den Sieg für die Askanen mit 1911 zu 1856.

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