plus minus gleich

Kegler mit "0-Punkte-Spieltag"

kegeln80Das Verletzungspech der Nietlebener Kegler setzt sich fort, zu den verletzten Mario Höpfner, Michael Milas, den angeschlagenen Dietmar Wikidal gesellte sich Andreas Kaempfert, der sich bei einen Arbeitsunfall die Speiche des linken Armes brach. Dies zwang uns, die Saisonziele neu zu stecken, da mit diesen Ausfällen der noch mögliche Aufstieg der 1. Mannschaft in weite Ferne rutschte. Dazu kommt die ausgeglichene Landesklasse Süd-West, in der unsere 2. Mannschaft plötzlich mitten im Abstiegskampf steckt. Das Ergebnis der Überlegungen kann nur sein, die 2. bestmöglich zu unterstützen, um die Klasse zu halten. Nichts desto Trotz werden von beiden Mannschaften keine Punkte hergeschenkt werden und jedes Spiel offensiv angegangen. l.s.

Für die 1. Mannschaft kam es zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer der Landesliga Süd, den SKC Buna-Schkopau. Diese haben in dieser Saison einen Wahnsinnslauf und es war klar, das bei uns alles passen muss, um die Punkte bei uns zu behalten. Taktisch gut aufgestellt setzten die Schkopauer gegen unseren Besten, Hans-Jürgen Mai, den von den Ammendorfer Bahnen stammenden Uwe Drigalla. Beide boten Kegelsport auf höchstem Niveau, Hans-Jürgen musste sich am Ende mit 917 zu 937 Kegeln geschlagen geben. Für Steffen Schaaf , der Andreas Kaempfert ersetzte, wurde es noch heftiger, er kam auf dürftige 837 Kegel und verlor weitere 63 Kegel. Eine völlig neue Situation für unser Mittelpaar, den mit so einen großen Rückstand sind Mike Schreiber und Steffen Stroisch bei einen Heimspiel noch nicht auf die Bahn gegangen. Beide konnten leider nicht an die letzten Ergebnisse anknüpfen und kamen beide auf 857 Kegel. Der Gegner hatte keine Mühe, an beiden dran zu bleiben und konnte sogar noch 1 Holz mehr erzielen. Durch die Verletzungen musste für das Schlusspaar auf unseren Seniorenkapitän Jürgen Walther und Youngstar Max Würkner zurückgegriffen werden. Beide machten Ihre Sache sehr ordentlich, konnten aber zu keiner Zeit mit den Schkopauern mithalten. Jürgen Walther zeigte mit 875 Kegeln, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört, auch Max konnte mit seinen 790 zufrieden sein. Die erste 800 wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die beiden Schkopauer, Jens Fegerl (902) und Christopher Bartz (906), folgten den guten Leistungen Ihrer Vorstarter, am Ende stand ein neuer Mannschaftsbahnrekord mit 5360 Kegeln. Somit gehen die Punkte verdient nach Schkopau, die wohl vom Aufstiegsplatz nicht mehr verdrängt werden können. Am 05.03. geht es zum Auswärtsspiel nach Eisleben, schauen wir mal, ob die Verletztenliste bis dahin kürzer geworden ist.

Die 2. Mannschaft machte sich auf den Weg nach Stedten, auf die gut laufenden Bahnen im Gasthof Zahn. Um hier zu gewinnen, muss man schon mehrfach die 900 treffen, damit man die Stedtener in Verlegenheit zu bringen. Dietmar Wikidal konnte trotz Schmerzen durchhalten und kam auf gute 897 Kegel, Steffen Müller knackte die 900 er Marke um 2 Holz. Trotzdem konnte Stedten einen Vorsprung von 48 Holz erzielen. Im Mittelpaar verpasste Thomas Friebe etwas die ersten beiden Bahnen, konnte sich aber mit einen starken Schlussspurt auf 895 Kegeln retten. Martin Böge kam leider mit den Bahnen nicht so gut zurecht und landete auf enttäuschenden 804 Kegeln. Stedten konnte seinen Vorsprung auf über 100 Kegel vergrößern und der wahrhafte Glaube an eine Überraschung war nicht da. Wolfgang Heinrich und Lars Schreiber gaben aber noch mal alles, um es doch noch spannend zu machen. Vor allem Wolfgang konnte auf den ersten beiden Bahnen Druck aufbauen und erspielte knapp 500 Kegel, leider konnte er das Niveau nicht halten und landete am Ende bei guten 919 Kegeln. Auch Lars konnte seinen Gegner weitere Holz abnehmen, so das zur Halbzeit der Rückstand halbiert wurde, aber auf den letzten beiden Bahnen konnte sich Stedten fangen und holte sich einige Holz wieder zurück. Lars kam auf gute 916 Kegel, wobei dies wohl nur den starken Vollen (648) zu verdanken war, die Räumer hingegen waren unterirdisch. Letztendlich spielten wir eine starke Mannschaftsleistung von 5333 Kegeln, Stedten war aber mit 5411 eindeutig zu stark für uns. Am 05.03. geht es in Ammendorf gegen den SSV Wolferode II, hier müssen die Punkte her, um nicht in die Abstiegszone zu fallen.

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