plus minus gleich

11. Spieltag mit Überraschungen

kegeln80Am Samstag musste die 1. Männermannschaft nach Wolferode reisen. Diese sind bekannt für Ihre Heimstärke, besonders in Erinnerung bleibt hier jeden Kegler die Bahn 1, die wohl des Öfteren schon das Zünglein an der Waage gespielt hat. Mit dem Vorsatz, eine ordentliche Mannschaftsleistung zu zeigen, und dadurch eventuell eine Überraschung zu landen, waren die Ziele vor der Begegnung klar gesetzt. Wie gewohnt, setzte Wolferode gleich im 1. Paar auf Ihren heimstärksten Spieler, K.-H. Hebner, der schon mehrmals die 1000 Kegel Marke überspielt hat. Dieser fand aber diesmal nicht ganz ins Spiel und kam auf „nur“ 933 Kegel. Dies konnte Andreas Kaempfert durch ein starkes Spiel toppen und spielte hervorragende 947 Kegel.

Auch Steffen Schaaf kam sehr gut mit den Bahnen zu Recht und erzielte glatt 900 Kegel, ein knapper Vorsprung von 17 Holz war die Folge. Überraschend kam das Mittelpaar von Wolferode überhaupt nicht zu Recht, somit konnten Hans-Jürgen Mai (877) und Mike Schreiber (889) mit guten Ergebnissen den Vorsprung auf 119 Holz erhöhen. Nun lag es an Steffen Stroisch und Lars Schreiber, den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen. Steffen machte seine Sache sehr gut und hielt mit 883 Kegeln seinen Gegner ständig im Griff. Lars Schreiber konnte erneut nicht überzeugen und kam auf dürftige 844 Kegel. Zum Glück, konnte der Gegner nicht so viel Profit daraus schlagen, das der Sieg noch in Gefahr geriet. Die Überraschung war perfekt, wir waren zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und konnten die Punkte aus Wolferode mit einen Gesamtergebnis von 5340 zu 5243 mit nach Nietleben nehmen. Dadurch hat sich die 1. Männermannschaft im gesicherten Mittelfeld der Landesliga Süd festgesetzt, nun heißt es am nächsten Wochenende das Heimspiel gegen Teutschenthal ebenfalls erfolgreich zu gestalten.

Die 2. Männermannschaft hatte den Tabellendritten KSC Holdenstedt zu Gast. Hier entwickelte sich eine hochdramatische, hochklassige Partie. Zu Beginn starteten Thomas Friebe (864) und Dietmar Wickidal (861) mit ordentlichen Ergebnissen. Holdenstedt versteckte sich aber keineswegs und hielt mit 845 und 839 dagegen. Somit waren geringe 41 Holz Plus bei den Askanen. Im Mittelpaar konnte endlich mal wieder Wolfgang Heinrich (892) mit einen starken Heimergebnis glänzen, genau entgegengesetzt kam Martin Böge auf enttäuschende 794 Holz.  Dadurch konnte Holdenstedt mit 876 und 815 den Rückstand auf 36 Holz verringern. Im Schlussdurchgang war somit für reichlich Spannung gesorgt, da die Holdenstedter deutlich besser ins Spiel fanden. Bereits nach 2 Bahnen war der Vorsprung weg, nach der 3. Bahn lag Askania dann erstmal mit ca. 20 Holz zurück. Größte Bemühung von Steffen Müller (834) und vor allem Mario Höpfner (888) reichten leider nicht mehr aus, um die Holdenstedter (899 und 885) noch mal in Gefahr zu bringen. Mit 5133 zu 5159 verlor man gegen sehr starke Gäste, obwohl man mit dem Gesamtergebnis doch eigentlich zufrieden war. Am nächsten Wochenende wartet erneut eine schwere Aufgabe, man reist zum aktuellen Tabellenführer der Landesklasse Süd-West, dem TSV Germania Salzmünde. l.s.

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