plus minus gleich

Askania 09 dreht Partie im Derby gegen Lettin

vfb-lettinHalle/NSV.  Nach dem unfreiwillig  spielfreien Wochenende in der vergangenen Woche empfing die Zech-Elf den Ortsnachbar aus Lettin zum Derby . Die Gäste fanden besser ins Spiel und waren den Hausherren oftmals einen Schritt zu schnell und gedanklich einen Schritt voraus ohne sich dabei klare Chancen heraus zu spielen. Ein Fernschuss von Gudert( 27.) ging einen Meter über den Kasten. Nietleben hingegen erarbeitete sich die ein oder andere Möglichkeit war aber in der Endkonsequenz zu ungenau und nicht durchschlagskräftig genug um zum Torerfolg zu kommen. Die beste Chance hatte Orlamünde in Minute 42, doch sein Ball aus Fünf Metern ging übers Tor und der Halbzeitstand von 0:0 ging in Ordnung. Die zweite Halbzeit begann mit einem Doppelschlag der Gäste durch Prellwitz(46.) mit Flachschuss in die rechte Ecke und dem 0:2 durch Gudert (51.) der mustergültig frei gespielt wurde, dann Timm umkurvte und den Ball mit links ungehindert im Tor der Gastgeber unterbrachte.  Der Schock der Gegentore machte das Nietlebener Spiel nicht besser bis zum Weckruf im Spiel der Askanen durch den Lattentreffer von  Bornschein. Die Hereinahme von Schauer in Minute 63 und die Umstellung auf Dreierkette sollten dem Spiel nochmal Impulse nach vorn geben. Die Passsicherheit im Spiel nahm zu und folgerichtig wurden die Gäste unter Druck gesetzt. Benesch erzielte aus dem Gewühl heraus den Anschlusstreffer in Minute 64. Nun wütende Angriffe der Hausherren und immer wieder gefährliche Situationen im Lettiner Strafraum. Als der Gast durch eine unnötige Undiszipliniertheit mit einem Feldverweis bestraft wurde und somit in Unterzahl weiter spielen musste konnte man schon erahnen das die Messen noch nicht gesungen waren. Trotzdem hatte Lettin die Vorentscheidung auf dem Fuß doch Bornschein konnte im letzten Moment zur Ecke klären. In Minute 81 erzielte Benesch das verdiente 2:2 in dem er einen Abpraller im Tor  versenkte. Nun spielten die Gastgeber auf Sieg und dieser sollte in der 93. Minute durch Jähne nach Vorarbeit vom kurz davor eingewechselten Kriegelstein und Benesch auch noch gelingen. Der Schiedsrichter pfiff die Partie zwar nochmal kurz an , aber auch gleich wieder ab und der glückliche Heimerfolg stand somit fest.
Fazit: Die erste Stunde ließ die Heimelf Spielwitz und die notwendige Aggressivität vermissen! Eine mittelmäßige letzte halbe Stunde reichte  zum letztlich  glücklichen Heimsieg. Nächste Woche muss unser Team zum Tabellenvorletzten dem FSV 67 Halle reisen-und dies wird sicherlich kein Spaziergang!

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